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Technologie macht erst mit dem richtigen Know-how Sinn

Technologie macht erst mit dem richtigen Know-how und dem passenden Ansatz Sinn

Im letzten Jahrzehnt hat sich die Art und Weise, wie Unternehmen planen, produzieren und mit ihrem Partnernetzwerk interagieren stark verändert. Die digitale Transformation ist in vollem Gange wie auch eine aktuelle techconsult-Studie, die im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt wurde, bestätigt. Jedes zweite Unternehmen habe das Thema Digitalisierung bereits in seiner Geschäftsstrategie verankert, nahezu ein Drittel werte gewisse Daten bereits systematisch aus und sogar Echtzeitanalysen seien für 26 % der Befragten bereits gelebter Alltag heißt es im „Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020“. Als Einstiegshürden wurden bei dieser Status Quo-Analyse vor allem die hohen Investitionskosten (36 %), Datenschutz und IT-Sicherheit (31 %) sowie ein Mangel an essentiellem Know-how genannt. Lediglich 34 % der Befragten gaben an, dass ihre Mitarbeiter ausreichend qualifiziert seien, um die erforderlichen Umstrukturierungsmaßnahmen anzugehen. Eine Einschätzung, die nicht allzu sehr verwundert, wenn man bedenkt wie viel Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen benötigt wird, um den durchaus auch „Kraftakt“ Digitalisierung bestmöglich zu stemmen. So braucht es beispielsweise auf jeden Fall jemanden, der den Überblick über das große Ganze bewahrt. Aber solche „Chefdigitalisierer“, die für die Planung, Steuerung und Umsetzung der digitalen Transformation hauptverantwortlich zeichnen, sind nach wie vor nicht in allen Unternehmen vorhanden. Stattdessen wird vielfach noch immer versucht, die entscheidenden Weichen in Richtung Smart Manufacturing „en passant“, also neben dem Tagesgeschäft zu stellen. Aber so funktioniert das nicht.

Digitalisierung ist eine Herausforderung

Digitalisierung kann nicht „im Vorbeigehen“ miterledigt werden. Dazu ist dieses Thema viel zu komplex, wie sich sehr schnell herausstellt, sobald man versucht, die wichtigsten „W-Fragen“ für das eigene Unternehmen zu beantworten: Welche Digitalisierungsstrategie wollen wir verfolgen? Was sind unsere kurz-, mittel- und langfristigen Ziele? Welche Verbesserungen streben wir an? Wie lässt sich messen, ob das Gewollte erreicht wurde? Wo stehen wir jetzt? Wo sollten wir als nächstes ansetzen? Welche Digitalisierungsschritte bringen einen schnellen Erfolg und welche sind auf lange Sicht unabdingbar? Wer macht was? Wie bzw. inwieweit machen wir die bestehende Infrastruktur Industrie 4.0-ready? Was wollen wir vernetzen und was sollte besser abgeschottet bleiben? Welche Schutzvorkehrungen sind zu treffen, um sichere Informationsflüsse zwischen IT und OT, zwischen mehreren auf der ganzen Welt verteilten Standorten sowie mit dem eigenen Partnernetzwerk – Kunden, Lieferanten, Kooperationspartner etc. – herzustellen? Welche Aufgabenstellungen können wir im Alleingang bewältigen und wo benötigen wir Unterstützung? Wer käme als Berater und/oder Lösungslieferant in Frage? Wie können wir sicher sein, dass ein bestimmter Anbieter über die „richtigen“ Fähigkeiten und/oder Technologien verfügt, um uns kompetent durch die digitale Transformation zu begleiten? Und das alles sind längt noch nicht alle Fragen, mit denen sich die Entscheidungsträger konfrontiert sehen, wenn sie ihre Geschäftsprozesse auf maximale Transparenz und Effizienz auslegen wollen. So betrachtet ist es kein Wunder, dass im Zusammenhang mit dem Thema Digitalisierung mitunter eine große Verunsicherung vorherrscht am Markt. Viele Unternehmen fühlen sich schlicht und einfach überfordert mit der Fülle an neuen Möglichkeiten. Teilweise fehlt ihnen auch die nötige Erfahrung, um in letzter Konsequenz abschätzen zu können, welcher Weg auf lange Sicht der Beste für sie ist.

Kompetente Navigationshilfen

Was es leider nach wie vor nicht gibt und aufgrund der Komplexität des Ganzen wohl auch nie geben wird, sind allgemeingültige Handlungsempfehlungen und Patentlösungen, wie die digitale Transformation vonstatten zu gehen hat, damit sie ziemlich sicher als Erfolg verbucht werden kann. Was aber mittlerweile durchaus als Navigationshilfe zur Verfügung steht, sind Unternehmen, die bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen. Rockwell Automation ist eines von ihnen. Wir predigen nicht nur die zahlreichen Vorteile von digitalisierten, vernetzten Abläufen, sondern leben diese auch tatsächlich vor – einerseits in unseren eigenen Produktionswerken und andererseits bei zahlreichen Kunden. Über unsere Connected Enteprise Consulting-Teams (CEC-Teams) können wir weltweit mit maßgeschneiderten Lösungen für die Bewältigung der digitalen Transformation dienen. Dabei reicht unser End-to-End-Unterstützungsangebot je nach Bedarf von einer gemeinsamen, über den firmeninternen Tellerrand blickenden Strategiefindung, der Erstellung von Roadmaps oder der Implementation erster Pilotprojekte bis hin zu einer großflächigen Vernetzung mehrerer Standorte. Wobei bei all unserem Tun eines selbstverständlich inklusive ist: Ein prüfender Blick aufs große Ganze. Schließlich ist der Aufbruch in eine digitale Zukunft ein Prozess, der in seiner Gesamtheit verstanden werden muss. Immerhin geht es hierbei um die Neuausrichtung eines Unternehmens und um Weichenstellungen, die einen dauerhaften Erfolg sichern sollen. Demzufolge reicht es beim Thema Industrie 4.0 eben nicht, einen „bloßen“ Technology-Forward-Ansatz zu verfolgen. Denn selbst die besten und modernsten Technologien bringen wenig, wenn es am nötigen Know-how fehlt, um das Maximum aus ihnen herauszukitzeln. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer auf das entsprechende (Erfahrungs-)Wissen zurückgreifen kann, ist klar im Vorteil!


Andreas Hamm
Andreas Hamm
Country Director, Rockwell Automation
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